„Schwungvoll, frohgelaunt und perfekt“ so beschrieb die FAZ das Ensemble il Gusto Barocco bei seiner Residenz als Festspielorchester in der Bachwoche Ansbach. Das Barockorchester, 2008 vom Dirigenten, Cembalisten und Organisten Jörg Halubek in Stuttgart gegründet, besteht aus international führenden Virtuosen der jüngeren Generation und hat sich auf die Fahne geschrieben, den aktuellen Forschungstand beim Musizieren hörbar zu machen.

Je nach Repertoire ist das von den Kritikern geschätzte Alte-Musik-Ensemble sowohl in kammermusikalischer als auch in großer Orchesterbesetzung zu erleben. Aus einem festen Kreis kommen für die verschiedenen Projekte Musiker zusammen, die in der Musiziertradition der Schola Cantorum Basiliensis stehen und eine lang gewachsene, musikalische Vertrautheit verbindet. Den Notentext „ähnlich zu lesen“ eröffnet die Möglichkeit Gestaltungsfreiheiten in den Partituren wieder zu entdecken und damit zu begeistern. Im Zentrum des Repertoires ist die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts in all ihren Facetten: In Konzert, Oper und Kirchenmusik lebt die vergessene Musikkultur und Musiziersprache der Barockzeit auf historischen Instrumenten wieder auf. Die Projekte von il Gusto Barocco sollen eine Plattform sein, aktuelle Forschungsergebnisse in die Aufführungspraxis zu integrieren.

Seit 2020 stellt il Gusto Barocco Georg Friedrich Händel mehrfach in den Mittelpunkt. Einerseits mit der Opernausgrabung Cleofida – Händels Oper Poro in der Bearbeitung mit deutschsprachigen Rezitativen von Georg Philipp Telemann bei den Tagen Alter Musik in Herne 20, sowie in diesem Jahr mit der Opernwiederentdeckung Muzio Scevola. Die im letzten Jahr initiierte Stuttgarter Reihe für Alte Musik kehrt dieses Jahr als Festwoche Barock zurück. Mit dieser Neuausrichtung als kompakte Festivalwoche von 04. bis 11. September soll der Austausch und die Begegnung zwischen Musikern und Zuhörern intensiviert und die Konzertreihe als Alte Musik-Highlight in der Kulturstadt Stuttgart besser sichtbar werden. Seinen 2017 begonnenen Monteverdi-Zyklus am Nationaltheater Mannheim setzt il Gusto Barocco 2021 mit dem szenischen Madrigalabend OMBRA E LUCE fort, in der folgenden Spielzeit folgt mit L’Orfeo der Abschluss des Zyklus.

Höhepunkte der letzten Jahre waren u.a. die Residenz als Festspielorchester der Bachwoche Ansbach, die Uraufführung von Heinichens Flavio Crispo (2016) und der Oper Tisbe von Giuseppe Antonio Brescianello (2012). Die beiden uraufgeführten Opern Flavio Crispo und Tisbe erschienen bei cpo (2014 und 2018) und wurden in den Medien hochgelobt. Zu Flavio Crispo merkte die Opernwelt an: Il Gusto Baroccos “Gründer und Leiter Jörg Halubek besitzt, wie kein anderer seiner deutschen Kollegen, einen temperamentvollen Theatersinn“ und Concerto lobt die „sorgfältige Gestaltung langsamer Tempi und deren wie improvisiert wirkender Begleitung“. Zu Tisbe befanden die Stuttgarter Nachrichten das Orchester „ungemein wendig, differenziert“ und kulturradio rbb urteilt: „was für ein sinnlicher, durchsichtiger, federnder Klangkörper!“ Die CD-Neuveröffentlichungen von Monteverdis Marienvesper (2020) und Bachs Brandenburgische Konzerte (2021) wurden für den Echo Klassik und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

Photo: Steffen Geldner

Il Gusto Barocco

Il Gusto Barocco

„Schwungvoll, frohgelaunt und perfekt“ so beschrieb die FAZ das Ensemble il Gusto Barocco bei seiner Residenz als Festspielorchester in der Bachwoche Ansbach. Das Barockorchester, 2008 vom Dirigenten, Cembalisten und Organisten Jörg Halubek in Stuttgart gegründet, besteht aus international führenden Virtuosen der jüngeren Generation und hat sich auf die Fahne geschrieben, den aktuellen Forschungstand beim Musizieren hörbar zu machen.

Je nach Repertoire ist das von den Kritikern geschätzte Alte-Musik-Ensemble sowohl in kammermusikalischer als auch in großer Orchesterbesetzung zu erleben. Aus einem festen Kreis kommen für die verschiedenen Projekte Musiker zusammen, die in der Musiziertradition der Schola Cantorum Basiliensis stehen und eine lang gewachsene, musikalische Vertrautheit verbindet. Den Notentext „ähnlich zu lesen“ eröffnet die Möglichkeit Gestaltungsfreiheiten in den Partituren wieder zu entdecken und damit zu begeistern. Im Zentrum des Repertoires ist die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts in all ihren Facetten: In Konzert, Oper und Kirchenmusik lebt die vergessene Musikkultur und Musiziersprache der Barockzeit auf historischen Instrumenten wieder auf. Die Projekte von il Gusto Barocco sollen eine Plattform sein, aktuelle Forschungsergebnisse in die Aufführungspraxis zu integrieren.

Seit 2020 stellt il Gusto Barocco Georg Friedrich Händel mehrfach in den Mittelpunkt. Einerseits mit der Opernausgrabung Cleofida – Händels Oper Poro in der Bearbeitung mit deutschsprachigen Rezitativen von Georg Philipp Telemann bei den Tagen Alter Musik in Herne 20, sowie in diesem Jahr mit der Opernwiederentdeckung Muzio Scevola. Die im letzten Jahr initiierte Stuttgarter Reihe für Alte Musik kehrt dieses Jahr als Festwoche Barock zurück. Mit dieser Neuausrichtung als kompakte Festivalwoche von 04. bis 11. September soll der Austausch und die Begegnung zwischen Musikern und Zuhörern intensiviert und die Konzertreihe als Alte Musik-Highlight in der Kulturstadt Stuttgart besser sichtbar werden. Seinen 2017 begonnenen Monteverdi-Zyklus am Nationaltheater Mannheim setzt il Gusto Barocco 2021 mit dem szenischen Madrigalabend OMBRA E LUCE fort, in der folgenden Spielzeit folgt mit L'Orfeo der Abschluss des Zyklus.

Höhepunkte der letzten Jahre waren u.a. die Residenz als Festspielorchester der Bachwoche Ansbach, die Uraufführung von Heinichens Flavio Crispo (2016) und der Oper Tisbe von Giuseppe Antonio Brescianello (2012). Die beiden uraufgeführten Opern Flavio Crispo und Tisbe erschienen bei cpo (2014 und 2018) und wurden in den Medien hochgelobt. Zu Flavio Crispo merkte die Opernwelt an: Il Gusto Baroccos "Gründer und Leiter Jörg Halubek besitzt, wie kein anderer seiner deutschen Kollegen, einen temperamentvollen Theatersinn“ und Concerto lobt die „sorgfältige Gestaltung langsamer Tempi und deren wie improvisiert wirkender Begleitung“. Zu Tisbe befanden die Stuttgarter Nachrichten das Orchester „ungemein wendig, differenziert“ und kulturradio rbb urteilt: „was für ein sinnlicher, durchsichtiger, federnder Klangkörper!“ Die CD-Neuveröffentlichungen von Monteverdis Marienvesper (2020) und Bachs Brandenburgische Konzerte (2021) wurden für den Echo Klassik und den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert.

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