{"id":1280622,"date":"2025-05-30T00:00:00","date_gmt":"2025-05-29T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.berlin-classics-music.com\/teammember\/moritz-winkelmann-2\/"},"modified":"2025-05-30T00:00:00","modified_gmt":"2025-05-29T22:00:00","slug":"moritz-winkelmann-2","status":"publish","type":"teammember","link":"https:\/\/www.berlin-classics-music.com\/en\/teammember\/moritz-winkelmann-2\/","title":{"rendered":"Moritz Winkelmann"},"content":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die Stuttgarter Zeitung die \u201eenorme Ausdruckskraft\u201c in Moritz Winkelmanns Klavierspiel hervorhebt, bezeichnet ihn die Hildesheimer Zeitung als \u201ePianisten-pers\u00f6nlichkeit\u201c. Moritz Winkelmann geht einer regen internationalen Konzertt\u00e4tigkeit nach und ist Preistr\u00e4ger der Internationalen Telekom Beethoven Competition Bonn. Er musizierte unter anderem gemeinsam mit Itzhak Perlman, Arabella Steinbacher, dem Quatuor \u00c9b\u00e8ne, Helmut Lachenmann und Wolfram Christ und spielte als Solist mit dem Bonner Beethovenorchester, dem K\u00f6lner Kammerorchester, dem Kurpf\u00e4lzischen Kammerorchester und den New York Classical Players. \u00dcber seine Auff\u00fchrung des 2. Klavierkonzerts von Franz Liszt mit dem Orchester des Theaters f\u00fcr Niedersachsen schrieb die Hildesheimer Allgemeine Zeitung: \u201eDie musikalische Intensit\u00e4t dieses Ausnahmek\u00fcnstlers l\u00e4sst die Komposition zu einem Klangkrimi vom Feinsten reifen.\u201c<\/p>\n<p>Derzeit spielt Moritz Winkelmann alle 32 Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven ein. Im Mai 2024 ist die erste Edition bei Berlin Classics erschienen. Der gesamte Zyklus wird zum 200. Todestag Beethovens fertiggestellt sein. Eine Einspielung der drei letzten Sonaten von Ludwig van Beethoven sowie Helmut Lachenmanns Wiegenmusik und Marche Fatale ist bereits 2022 bei Haenssler Classic erschienen. \u201eWinkelmann scheint Beethoven von der gro\u00dfen Tradition loszul\u00f6sen, ihn quasi den \u00fcberlebensgro\u00dfen Interpreten wie Brendel, Barenboim, Kempff oder Buchbinder aus den H\u00e4nden zu rei\u00dfen, um ihn erneut frisch und frei gestalten und entdecken zu d\u00fcrfen. Das Resultat ist atemberaubend [\u2026]\u201c schreibt das Pizzicato-Magazin. Bei Fono Forum war das Album die Empfehlung des Monats: \u201eUngemein klangsch\u00f6n, mit schlankem modulationsf\u00e4higem und atmendem Ton dargeboten, erklingen diese Sonaten wie aus einem Gef\u00e4ngnis befreit, um ihre humane Botschaft einer seelisch zunehmend hilfebed\u00fcrftigeren Welt verk\u00fcnden zu k\u00f6nnen.\u201c Das Album erhielt Opus-Klassik-Nominierungen in den Kategorien \u201eInstrumentalist des Jahres\u201c, \u201eSolistische Einspielung des Jahres\u201c und \u201eNachwuchs-k\u00fcnstler des Jahres\u201c.<\/p>\n<p>Seinem 1. Preis beim Richard-Laugs-Wettbewerb in Mannheim folgte das Deb\u00fct beim Rheingau Musik Festival. Internationale Engagements f\u00fchrten ihn in die Carnegie Hall New York, die Beethovenhalle Bonn, die Slowakische Philharmonie Bratislava, den Mannheimer Rosengarten, die Stuttgarter Liederhalle und ins Beethovenhaus Bonn sowie zu den Schwetzinger Festspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Ravinia Festival in Chicago und Music@Menlo in Kalifornien. Konzerttourneen f\u00fchren ihn neben Europa und die USA auch regelm\u00e4\u00dfig nach China und Japan. Rundfunkaufnahmen entstanden in Zusammenarbeit mit dem SWR Kultur, WDR, DR Kopenhagen, WBJC Baltimore Classical Radio und WFMT Chicago, Fernsehausstrahlungen beim ZDF. Zuletzt war Moritz Winkelmann bei SWR2 Treffpunkt Klassik extra, bei Deutschlandfunk Kultur und beim RONDO Podcast zu h\u00f6ren.<\/p>\n<p>Nach dem Klavierunterricht bei seinem Gro\u00dfvater Prof. Gerhard Wilhelm absolvierte Moritz Winkelmann sein Grundstudium bei Prof. Michael Hauber an der Musikhochschule Mannheim. Anschlie\u00dfend studierte er als Stipendiat des DAAD und der Studienstiftung des Deutschen Volkes am Peabody Conservatory of Music in Baltimore beim legend\u00e4ren Leon Fleisher, wo er sein Studium mit Auszeichnung abschloss. Auf besondere Weise haben Ferenc Rados und Marisa Somma seine k\u00fcnstlerische Entwicklung gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Moritz Winkelmann war Stipendiat der Kunststiftung Baden-W\u00fcrttemberg, ist K\u00fcnstlerischer Leiter von Klassik im Kl\u00f6sterle in Weil der Stadt und Tr\u00e4ger des Mozart-Preises der Stuttgarter Mozart-Gesellschaft. 2021 erhielt Moritz Winkelmann zudem einen Ruf als Professor f\u00fcr Klavier an die Staatliche Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst Mannheim. Seit dem Wintersemester 2024 ist er Professor f\u00fcr Klavier an der Musikhochschule Stuttgart. Er gibt international Meisterkurse und war Jurymitglied zahlreicher Wettbewerbe.<\/p>\n<p>Copyright photo: Maximilian K\u00f6nig<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>W\u00e4hrend die Stuttgarter Zeitung die \u201eenorme Ausdruckskraft\u201c in Moritz Winkelmanns Klavierspiel hervorhebt, bezeichnet ihn die Hildesheimer Zeitung als \u201ePianisten-pers\u00f6nlichkeit\u201c. Moritz Winkelmann geht einer regen internationalen Konzertt\u00e4tigkeit nach und ist Preistr\u00e4ger der Internationalen Telekom Beethoven Competition Bonn. 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