Die Musikstadt Basel erhält mit der Wiedereröffnung des Stadtcasinos ihr einzigartiges Klangjuwel zurück. Nach intensiver Umbauphase feierte das Sinfonie-orchester Basel als das Residenzorchester des Stadt-casino Basel im August 2020 die Rückkehr in den nach Plänen des Basler Architekten Johann Jakob Stehlin 1876 vollendeten Musiksaal. Der historische Musiksaal gehört akustisch zu den weltweit besten Konzertsälen. Beauftragt für den Erweiterungsbau des Stadtcasinos wurde das prominente Architekturbüro Herzog & de Meuron, die in Basel ihren Stammsitz haben und bereits einige berühmte Gebäude und Konzertsäle projektiert haben, zuletzt die Elbphilharmonie Hamburg.

Das Programm des Konzerts vom 26. August 2020 stand ganz im Zeichen der Neueröffnung und unter dem Eindruck einer nach dem Corona-Lockdown sich neu formierenden Musikwelt. Die vorliegende Einspielung ist entstanden als Koproduktion mit dem SRF, der das erste Konzert des Sinfonieorchesters in seinem Stammhaus, dem Stadtcasino Basel, mitgeschnitten hat. Das aufwendig gestaltete Booklet präsentiert neben zahlreichen Aufnahmen des opulenten Konzertsaals auch ein Essay von Elke Heidenreich, die dem Orchester seit Jahren verbunden ist.

Den Beginn machte Beethovens Ouvertüre „Die Weihe des Hauses“, mit der 1822 das Theater in der Josefstadt in Wien eröffnet wurde. Der Komponist stand damals selbst – als Dirigent seiner eigenen Uraufführung – am Pult. Mit Debussys Orchestrierung der 3. Gymnopédies schwebte eine Fülle von zarten Klangfarben schwerelos in den restaurierten Konzertsaal. Satie bezeichnete seine Musik als „musique d“ameublement“ eine Einrichtungsmusik, die man auch sinnbildlich als klangliche Möblierung des Musiksaals verstehen darf. Im Orchesterlied „Morgen“ von Richard Strauss präsentierte sich die Sopranistin Christina Landshamer als Artist in Residence. Dvoraks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ schließlich stand symbolisch für den ganz besonderen Start in ein neues Kapitel Musik mit dem Sinfonieorchester Basel unter der Leitung des Chefdirigenten Ivor Bolton. Der Abend wurde zum umjubelten Erfolg für das Orchester, die Solisten und den Dirigenten. Die Süddeutsche Zeitung lobte „die wunderbar klare und frische Resonanz“, während die NZZ schwärmte: „ein herrliches Konzerthaus“. Die Abendzeitung München konstatierte schlicht: „Wenn Schweizer träumen“. Nachzuhören nun auch für die kommenden Baselbesucher!

Live from the Stadtcasino Basel Sinfonieorchester Basel & Ivor Bolton

Künstler

Sinfonieorchester Basel
Ivor Bolton

Komponisten

Antonín Dvořák

Ludwig van Beethoven

Richard Strauss

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Weitere Informationen

Genre

Klassik - Instrumental

Erscheinungsdatum:

30.10.2020



Die Musikstadt Basel erhält mit der Wiedereröffnung des Stadtcasinos ihr einzigartiges Klangjuwel zurück. Nach intensiver Umbauphase feierte das Sinfonie-orchester Basel als das Residenzorchester des Stadt-casino Basel im August 2020 die Rückkehr in den nach Plänen des Basler Architekten Johann Jakob Stehlin 1876 vollendeten Musiksaal. Der historische Musiksaal gehört akustisch zu den weltweit besten Konzertsälen. Beauftragt für den Erweiterungsbau des Stadtcasinos wurde das prominente Architekturbüro Herzog & de Meuron, die in Basel ihren Stammsitz haben und bereits einige berühmte Gebäude und Konzertsäle projektiert haben, zuletzt die Elbphilharmonie Hamburg.

Das Programm des Konzerts vom 26. August 2020 stand ganz im Zeichen der Neueröffnung und unter dem Eindruck einer nach dem Corona-Lockdown sich neu formierenden Musikwelt. Die vorliegende Einspielung ist entstanden als Koproduktion mit dem SRF, der das erste Konzert des Sinfonieorchesters in seinem Stammhaus, dem Stadtcasino Basel, mitgeschnitten hat. Das aufwendig gestaltete Booklet präsentiert neben zahlreichen Aufnahmen des opulenten Konzertsaals auch ein Essay von Elke Heidenreich, die dem Orchester seit Jahren verbunden ist.

Den Beginn machte Beethovens Ouvertüre „Die Weihe des Hauses“, mit der 1822 das Theater in der Josefstadt in Wien eröffnet wurde. Der Komponist stand damals selbst - als Dirigent seiner eigenen Uraufführung - am Pult. Mit Debussys Orchestrierung der 3. Gymnopédies schwebte eine Fülle von zarten Klangfarben schwerelos in den restaurierten Konzertsaal. Satie bezeichnete seine Musik als „musique d“ameublement“ eine Einrichtungsmusik, die man auch sinnbildlich als klangliche Möblierung des Musiksaals verstehen darf. Im Orchesterlied „Morgen“ von Richard Strauss präsentierte sich die Sopranistin Christina Landshamer als Artist in Residence. Dvoraks 9. Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ schließlich stand symbolisch für den ganz besonderen Start in ein neues Kapitel Musik mit dem Sinfonieorchester Basel unter der Leitung des Chefdirigenten Ivor Bolton. Der Abend wurde zum umjubelten Erfolg für das Orchester, die Solisten und den Dirigenten. Die Süddeutsche Zeitung lobte „die wunderbar klare und frische Resonanz“, während die NZZ schwärmte: „ein herrliches Konzerthaus“. Die Abendzeitung München konstatierte schlicht: „Wenn Schweizer träumen“. Nachzuhören nun auch für die kommenden Baselbesucher!

Trackliste - Diese Titel hören Sie auf dem Album

Live from the Stadtcasino Basel
Sinfonieorchester Basel & Ivor Bolton
1 Die Weihe des Hauses, Op. 124: I. Overture (Live)
2 Trois Gymnopedies: III. Lent et douloureux (orchestrated by Claude Debussy) [Live]
3 Vier Lieder, Op. 27: IV. Morgen! (Orchestra version, 1897) [Live]
4 Symphony No. 9, Op. 95 "From the New World": I. Adagio - Allegro molto (Live)
5 Symphony No. 9, Op. 95 "From the New World": II. Largo (Live)
6 Symphony No. 9, Op. 95 "From the New World": III. Scherzo, molto vivace (Live)
7 Symphony No. 9, Op. 95 "From the New World": IV. Allegro con fuoco (Live)

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